Salat aus dem eigenen Garten

  • Wer Paprika, Radieschen, Kopfsalat und Gurken im eigenen Garten anbaut,

    weiß diese Vitaminspender sehr zu schätzen.

    Zum einen hat man die Kontrolle, das keine Spritzmittel eingesetzt werden.

    Zum anderen sind diese geschmacklich den meisten gekauften Salatzutaten überlegen.

    Was aber tun, wenn der Gartensegen am Ende der Erntezeit zur Neige geht?

    Ich mache es, wie bei anderen Gartenprodukten auch und koche meine Salatzutaten ein.

    So habe ich dann im Winter immer einen Salat aus dem eigenen Garten.

    Dazu verwende ich Kopfsalat, denn Eisbergsalat ist etwas zu sperrig.

    Wenn man ihn in das Einmachglas steckt, gibt es leicht Bruchstellen.

    Zum Einmachen verwende ich 2-Liter-Gläser. Diese reichen jeweils in der Regel für

    eine vierköpfige Familie. Die Gläser müssen natürlich sauber (am Besten ausgekocht)

    und die Einmachringe fettfrei sein, weil die Gläser sonst wieder aufgehen und der

    Inhalt verdirbt.

    Zum Befüllen beginnt man mit Radieschen. Das hat den Vorteil, dass man sich die

    Radieschen nach dem Einkochen auch mal von unten anschauen kann.

    Darauf gibt man den Kopfsalat und füllt dann mit roter Paprika und mit der Salatgurke

    auf. So stellt man ganz einfach als Nebeneffekt auch ein schönen bunten

    Hingucker für das Regal im Vorratsraum her.

    Das Ganze wird dann ca. ein halbe bis eine dreiviertel Stunde gekocht und man lässt

    es dann abkühlen. Nach der Dichtigkeitsprüfung kann man die Gläser dann in den

    Vorratsraum oder in den Keller stellen.

    Nun freue man sich auf den Salatgenuss aus dem eigenen Garten, wenn der Winter

    Einzug hält und die Pflanzen draußen kleine Mützchen aus Schnee bekommen....